Rennbericht vom 5l Summernight Rennen 2006 beim SRC Northland

Wer das von links nach rechts ist habe ich mir mal erspart,-)))

The Heat goes on,-))))
Schon am Donnerstag trainierten einige Teams, nachdem es im Vorjahr einen Reifen (schleif) Krieg gab, war man gespannt welche Komponente
diesmal das Rennen entscheiden würde.
Um eins vorweg zu nehmen, die Reifen waren diesmal "nur " die Grundlage zum Sieg.
Am Freitag waren schon 27 der gemeldeten Teams am trainieren, Team Finnland war direkt aus Barcelona angereist wo Kai Kivekäs den 3. Platz
bei der Weltmeisterschaft erriechen konnte. Jens Scale Racing, samt den Brüdern Jens, No Limits, Dr. Plastik waren schon am Donnerstag da
und drückten am Freitag weiter. Dazu gesellten sich später die Scuderia Rosso, das Junior Werksteam die Baltic und die Ostsee Racer.
Von dem heimischen Teams, waren das Werksteam, Fortuna Racing, Nordspeed Bearing Service und Fortuna Racing anwesend.

Um kurz nach 8 Uhr wurde dann das legendäre Astra Cup Rennen gestartet.
Hier stehen 5 "identische" Dickie Astras in der Farbe der Bahnspur am Start, die Autos
verbleiben auf der Spur und so muss jeder Fahrer mit jedem Auto fahren. Da die Gruppe der 5
schnellsten die Sache wohl allzu spaßig nahmen, konnte P.Hanel aus der "Maggi" Gruppe
das Rennen für sich endscheiden.Um kurz nach 8 wurde dann das legendäre Astra Cup
Rennen gestartet.
Der Astra Cup sorgt immer wieder dafür das die Athmosphäre am Trainingsabend nie zu
verspannt wird, ferner werden durch die Moosis wieder ordentlich Grip auf die Bahn gefahren
und die Fahrer die die Strecke noch nicht so gut kennen bekommen Gelegenheit etwas
Rennpraxis zu sammeln.

 

Dieter Jens, begeistert von dem Handling der Astras,-)))


Internationale Besetzung auch beim Astra Cup!
v.l.n.r:Jakob Andersen(DK), Jan Schaffland( Werksfahrer aus Schwelm!), Roman Moser(tiefstes Bayern), dahinter Ali Rietz(Wohnwagen an der
Slotbahn), Peter Schindl(A), Christoph Navratil(A), kratzend:Dirk Wolf( Höhr-Grenzhausen), nuckelnd David Rietz(Wohnwagen an der Slotbahn)
und am Rennleiter Pult Rüdiger Krieger aus "bei Hamburg"

Danach ging es wieder ans trainieren, doch gleich am Anfang wurde der Raum abgedunkelt und alle standen mit offenen Mündern vor der
beleuchteten Bahn. Stephan Wiesel hatte in unzähligen Stunden die Bahn mit Lampen versehen dazu alle Fahrzeuge beleuchtet.

Bilder können diesen Eindruck gar nicht vermitteln, das muss man selbst gesehen haben.

Kurz vor 2Uhr war dann das Training beendet, nur das Werk ging erst um 4 Uhr ins Bett, Jürgen Stüdemann und Matthias Parke, wollten den
drei Einsatzwagen noch den letzten Schliff geben, dafür war vorher aufgrund der Vorbereitung einfach keine Zeit.

Die Bahn hatte garnicht lange zum erholen denn 7.20Uhr war bereits Mario Scharre alias Payntor im Northland Racecenter eingetroffen um den
Nordspeed Fahrzeugen nochmals auf den Zahn zu fühlen.
An 8 Uhr füllten sich dann die Reihen wieder und als um 10Uhr die letzten eintrafen war die Hütte schon voll.
Letztendlich waren 31 der 34 angemeldeten teams am Start, bei drei Teams gabe es in letzer Minute noch Ummeldungen, so wurde der
"Besucher" Holger Preisig gleich gefragt wie lange er denn so bleieben wollte, auf sein: Die ganze Zeit" bekam er dann gleich den soeben
freigewordenen Platz beim Scuderia 500 Junior Team zugewiesen.

Schwerstarbeit die man gerne Gemacht hat gab es am Fr. und am Sa. für die Concours Juroren, Roman Moser und Stephan Wiesel hatten fast
30 Autos zu bewerten, viele Fahrzeuge waren so schön anzusehen das die beiden die Fahrzeuge nur allzu gerne bepunktet haben, inoffizieller
Best of Show bei diesem Contest wurde der überragend gebaute Ferrari 512s von Matthias Fellmer gewesen.

Die Wagenabnahme in bewährten Händen des Felgendrehers ging ohne größere Beanstandungen von statten unterstützt wurde er dabei vom
im Westen bekannten RJ der im Norden den Job seines alten Sackes innehatte und den Laptop bediente.
Nch kurzer Ansprache der Rennleitung konnte dann gleich die Qualifiktion starten.
Die Prestigeträchtige Pole sicherte sich hier mit 6,49s Ali Rietz, dahinter mit 6,50 das Ortmann Team.
Die Quali Zeiten waren um über eine Zentel langsamer als im Vorjahr, hier endtäuschte besonders das Werksteam die anwesenden Teilnehmer,
weil sie "nur" auf Platz 5 einfuhren. Zeitgleich Nordspeed, weil sie aber später dran waren rückten sie wie in der Formel 1 dahinter auf Platz 6.

Wie schon im letzten Jahr gibt es keinen eigentlichen Rennbericht sondern, wir rollen das Feld von hinten auf, danach gibt es noch ein paar
wirklich bemerkenswerte Dinge zu erwähnen!

 

Pos. Pts Team Car Driver 1 Driver 2 Conc. Quali Heat 1 Heat 2 Heat 3 Heat 4 Total Platz Points

Den letzten Platz teilen sich zwei Teams, doch die Scuderia HF möchten wir als erstes erwähnen um abermals den tollen Einsatz des Rennleiters Manfred Geue zu erwähnen der Tapfer über 16h seiner Arbeit nachging. Im Rennen erreichten er und der Schornsteinfegermeister Stapelfeld einen guten 23 Platz und das zum Teil nur auf 3 Rädern, ein Vorderrad hatte keine Lust mehr und bog lieber zur Fischbude ab
30 34,0 Scuderia HF Manfred Guee Dirk Stapelfedl 11.0 6,767 167,86 164,88 163,68 147,70 644,12 23 23

Die Berliner hatten ein wahrhaftes 24H Rennen gefahren um 4 Uhr morgens los und um die selbe Zeit waren sie 24h Später wieder zurück. Ulrich Burgdorf war das erste Mal an der Bahn und schlug sich dafür mehr als wacker, Leider ging im letzten Heat das Licht ein, so durften die duften Berliner schon eher nach Hause.
30 34,0 Scale Team
Berlin
Friedjof
Aleith

Ulrich
Burgdorf

19,0 6,679 171,12 155,33 153,01 38,00 517,46 31 15,0

Die Junioren besiegten im Rennen die Senioren, was sicherlich erklärtes Ziel war, der Stammfahrer musste beruflich weg, glücklicherweise konnte mit Holger Preisig gleich ein DSC Oldie(wenn auch mit Pause) verhaftet werden
28 34,5 Scuderia 500 Junior Team Holger
Preisig
Mike
Todt
17,5 7,206 160,39 148,85 158,17 147,93 615,34 29 17,0


Dafür das der Wagen erst Nachts um 3 Uhr fertig wurde lief er ganz ansprechend, es gehört immer Mut zu mit einem Cudalonga an den Start zu gehen, da die 4 Turns der beiden Senior Driver nur um 1,73Rd differierten gebührt ihnen der Preis deskonstantesten Teams .

28 34,5 Scuderia 500 Senior Roland
Schäffer
Hans-Dieter
Kramer
18,5 7,657 151,89 151,16 151,32 152,51 606,88 30 16,0

Im Rennen immerhin auf dem 21. Platz verhagelte das Concours Ergebnis den beiden Jungs aus der Marzipanstadt ein
besseres Gesamtergebnis.
27 36,5 Ostsee Racer Bernd
Ozols
Gunnar
Horn
11,5 6,753 167,11 162,89 164,95 164,63 659,58 21 25,0

Nach 1,5 Jahren Scaleracing Abstinenz und einem etwas hektischen Endspurt beim Fahrzeugbau erbrachten die beiden Huder eine solide Leistung. Der Besuch der beiden brachte Erinnerungen hervor, den mit Wehmut erinnern sich immer wieder viele Teilnehmer der norddeutschen Rennserien an die schöne Bahn im Boxenstop Hude.
26 37,0

Hude
Racing Team

Volker
Jacobs
Wolfgang
Winkler
15,0 7,120 160,94 160,84 161,93 158,87 642,58 24 22,0


Die beiden Gentleman Driver aus Rastede waren zum ersten mal im Northland Racecenter, der 19P Usdau Porsche brachte ihnen einen soliden 24 Platz ein.

24 38,0 Drivers Club
Rastede
Rudolf
Brinkhaus
Henning
Spille
19,0 7,253 159,46 155,42 156,72 154,19 625,79 27 19,0


Die beiden Eidgenossen hatten es durch die beschwerliche Anreise nicht leicht, denn auch die Bahn war für beide neu, super gefahren ist vor allem Thomas Eisele der seinem DSC erfahrenen Teamkollegen jeweils mehr als 10Rd. einschenkte.

24 38,0 Schlitzco Racing Jürg
Werber-Benz

Thomas
Eisele

20,0 7,119 159,16 149,54 158,49 149,28 616,47 28 18,0

Die beiden Kumpels aus Hamburg und Erkelenz die sich übers Internet( nein keine Singlebörse!) kennen gelernt haben, konnten sich im Vergeblich zum Vorjahr um 7,03Rd steigern, so sprang diesmal der 23. Platz im 31er Feld heraus.Nachdem sie zweimal mit der Nummer 22 angetreten sind, sind wir gespannt ob sie im nächsten Jahr der guten Dinge 3m machen, gerne auch mit nem anderen Wagen,-))
23 39,5 Pegasus Racing Ralf
Möller
Lars
Döbler
19,5 6,821 156,92 161,79 154,49 160,15 633,35 26 20,0

Die beiden Profis aus der Automobilbranche machten ihre Sache sehr gut, sonst mit im Handling schwierigen RCCO Boliden unterwegs, brachten sie den Leihwagen unbeschädigt zurück. Im ersten Turn waren die falschen Reifen drauf, im zweiten gings dann besser und Helmut Freute sich, das er auf seinem RCCO Teamchef weniger als eine verlor.
Klar das bei einer so soliden Leistung fürs nächste Jahr wieder ein Werkswagen für die beiden bereitsteht.
22 41,0 Michelin Jan
Hennen
Helmut
Schmid
20,0 7,028 158,00 160,85 160,07 161,13 640,05 25 21,0

In der Quali gab es eine tolle Leistung des 12 Jährigen Jakob Andersen, so hängte er im ersten Heat seinen Vater auch deutlich ab. Die Nacht fing dann für Jakob wohl doch etwas zu spät an, hier verlor er 3 Runden auf seinen alten Herren. Die Andersen´s wohnen im 220km entfernten dänischen Esbjerg und haben das Northland Renncenter schon in ihr Herz geschlossen, Anfang Oktober sind sie wieder beim SLP Rennen dabei.
20 43,5 Andersen Racing Ole
Andersen
Jakob
Andersen
15,5 6,728 170,34 168,30 163,11 166,77 668,52 18 28,0

Pech für Fritze oder Dummheit wie er es selbst nennt, Fritze vergaß in der Reparaturpause den Motor wieder festzuziehen, so wurden ca. 16 Rd verschenkt, sonst wäre Platz 16 im Rennen drinnen gewesen.
Für Dirk wars nicht so schlimm, schließlich fuhr er so doch einmal mehr Runden als Fritze,-)))
20 43,5 Fritze´s Team Fritz-Peter
Hömmken
Dirk
Heinemann
19,5 6,722 171,56 168,44 152,62 166,28 658,90 22 24,0

Die Brüder Jens hatten hauptsächlich die Junioren Wertung im Sinn, leider lag der Wagen nicht ganz so sauber wie erhofft, die beiden nahmen es aber Charakterstark hin und gaben ihr bestes und landeten im Rennen mickrige 0,66Rd. hinter der Scuderia Rosso. Da der Einsatzwagen unbeschädigt blieb und der Papa nun ein Jahr Zeit zum tunen hat wirds nächstes Jahr sicher noch etwa spannender in der Juniorenwertung.
19 46,0 Brothers of
Jens Scale
Racing
Alexander
Jens
Sebastian
Jens
20,0 6,804 167,14 163,13 161,87 168,13 660,27 20 26,0

Die Scuderia Rosso endlich mal wieder in Stammbesetzung, denn Ralf Rieger machte mal Hausbau pause und genoss mit Familie ein Rennwochenende. Der von JJ gebaute Wagen ging im Nacht Heat deutlich besser, is wohl manchmal doch besser wenn es heißt Augen zu und durch,-)))
18 47,0 Scuderia Rosso Jürgen
Janke
Ralf
Rieger
20,0 7,647 165,48 163,13 167,17 165,15 660,93 19 27,0

Die beiden Finnen ratterten fast ununterbrochen miteinander, es waren für die beiden so viele EIndrücke die untereinander ausgetauscht werden mussten, aber auch mit den anderen Teilnehmern wurde sich ausführlich in Englisch unterhalten.Kai Kivekäs kannte die Strecke schon von der EM im letzten Oktober.
Mit dem 3.Platz bei der WM in Barcelona Im Rücken gelang ihm vor allem der letzte Heat sehr gut, so konnten die
Schlimmsky Brothers im Rennen um knappe 0,89Rd. geschlagen werden. Tappio Sappo baute einen wunderschönen 19P Porsche auf und war ganz verwirrt ob des Scaleracing Angebotes in Deutschland. Nach aussagen der beiden wird auch in Finnland viel mit DSC Autos gefahren, leider allerdings nicht mit einem
100% übereinstimmenden Reglement, den in der Klasse 2 wird nun der Proslot Motor eingesetzt.
16 49,0 Team Finland Kai
Kivekäs
Tappio
Satto
19,0 6,775 169,95 163,92 163,18 172,67 669,72 16 30,0

Dreimal wechselte bei Jörn Bender der Teamkollege, einen besseren als Christoph Vennbur hätte er aber wirklich nicht bekommen können, daher haben sich die Wechselarien doch gelohnt, schließlich ist Christoph nicht nur mehrfacher Clubmeister des SRC Hamburgs sondern auch seit Ende der 60er im Slotracing aktiv, so fuhr er schon 1969 bei den deutschen Carrera Meisterschaften in Frankfurt gegen Dieter Jens
16 49,0 Schlimmsky
Brothers
Jörn
Bender
Christoph
Vennbur
20,0 6,574 169,67 164,65 168,86 166,45 669,63 17 29,0


Stefan mit "f" Waschow setzte in der Quali schon eine Duftmarke, was eigentlich niemanden verwundert, schließlich gehört er zu den schnellsten Young Guns im Norden und ist nicht zu unrecht deutscher Scalextric Nascar Meister geworden, leider baute der Wagen nach 2 Spuren etwas ab, auch im ersten Nachttörn gab es ein Problem mit dem Licht, anders sind die 164,52Rd nicht zu erklären, Lemmy fuhr einen sehr schnellen Nachttörn was dem Team den 11.Platz im Rennen einbrachte.

15 49,5 Baltic Racer Stefan
Waschow
Thorsten
Lemmerm.
14,5 6,517 175,15 168,24 164,52 173,22 681,13 11 35,0


Nach einem tollen 5.Platz im Vorjahr waren die Nordspeed Jungs doch recht ernüchtert, denn einen 14. Platz hatten sie sich sicher nicht vorgestellt. Schließlich landete man in der Quali auf Platz 6 und das mit der gleichen Zeit wie das Werksteam. Mit 10 Runden weniger die im zweiten Heat gefahren wurden baute der Wagen zu stark ab, erst mit dem zweiten Reifensatz wurde die Differenz geringer. Teamchef Lafrentz tröstete sich mit dem guten Ergebnis seines B-Teams, von Mario Scharre war allerdings nur ein grummeln zu hören,-)))
Schließlich wurden 5 Runden weniger als 2005 gefahren.

14 50,0 Nordspeed Dennis
Lafrentz
Mario
Scharre
19,0 6,553 174,51 164,44 170,52 166,79 676,26 15 31,0


Die unerschrockenen Wiener wählten doch tatsächlich einen der berüchtigten Langheck Porsches als Einsatzwagen.
in der Quali lief der Wagen hervorragend, im Rennen lief es so gut das sie das Team Fortuna welches auf einem
Österreichischen Fabrikat fuhr um 0,96Rd hinter sich lassen konnten, ferner sie konnten die Teams aus Finnland, Dänemark und der Schweiz hinter sich lassen, damit sicherten sie sich die 1. Platz in der Kategorie des besten ausländischen Teams.

13 51,0 Pumpkin
Racing
Christoph
Navratil
Peter
Schindl
17,0 6,637 172,16 169,86 169,85 168,68 680,55 12 34,0

Nachdem 6.Platz im Vorjahr ging es für das Fortuna Racing Team die damals noch mit einem Spanischen Zungenbrecher als Namen antraten bergab, man fuhr sogar weniger Runden als im Vorjahr. Beinahe wurden sie noch vom Juior Werksteam aufgeschnupft. Trotzdem hatten die beiden ihren Spaß denn die nur wenige Meter davor oder dahinter lagen die Konkurrenten im Umfeld.
Im nächsten Jahr soll mit einem neuen Chassis trotzdem ein besseres Ergebnis her.
11 52,0 Fortuna
Racing
Rüdiger
Krieger
Jens
Badenkopf
19,0 6,658 172,64 171,57 168,23 167,25 679,69 13 33,0


Eine schwierige Aufgabe stand für das Junior Werksteam an, zu einen wissen die Burschen was os ein Werksbolide kostet, zum anderen der Druck nun mit einem Topwagen zu fahren. Beide erledigten ihren Job mit Bravur!!!
Der Wagen wurde ohne Beschädigungen und mit dem Sieg in der Juniorenwertung wieder im Parc ferme abgestellt.
David fuhr eine tolle Qualizeit heraus, denn er steigerte sich kontinuierlich von 6,95 auf die 6,76s.
Im Nachttörn war es dann endgültig mit der Nervosität vorbei. Jan brachte den Wagen jeweils mit den gebrauchten Reifen gut über die Runden und sicherte sich im Schlußturn den 14 Rennplatz mit 0,11 Rd vor dem Team Nordspeed, die 0,32Rd Rückstand auf das Fortuna Team werden im nächsten Jahr angegangen, denn selbstverständlich stellt das Werk den beiden Junioren im nächsten Jahr ein Fahrzeug zur Verfügung.

11 52,0 Junior
Werksteam
David
Rietz
Jan
Schaffland
20,0 6,764 169,17 170,86 171,67 167,67 679,37 14 32,0


Die Wikinger und damit die Piraten des Slotracings waren mehr als zufrieden, den sie erreichten den Sieg in der Newcomer Wertung, das heißt natürlich im nächsten Jahr wirds ernst, das wird die beiden Vollblut Slotracer aber nicht schocken. Um Platz 10 wurde hart gefightet denn Wikinger gingen nur 0,37Rd vor den Baltic Racern ins Ziel.

10 52,5 Haithabu
Racing Team

Lars
Schäfer

Jan
Reimer
16,5 6,852 173,31 169,86 169,92 168,67 681,76 10 36,0

Der 9. Platz kam nur durch das nicht so gute Concours Ergebnis zu stande, mit einem 20P Auto wären die beiden wie im Rennen auch im Gesamtergebnis 4. geworden. Dazu kam noch das Pech denn der Einsatzmotor ging am Samstag morgen in Rauch auf. Die Reifen leisen bei den beiden etwas mehr nach als bei den anderen Teams den anders ist das jeweils um 5 Runden schlechtere Ergebnis von Jan gegenüber Dietmar nicht zu erklären, im Freitagstraining konnte man beobachten das Jan als er den Regler vom Didi übernahm gleich 0,04s schneller fuhr.
9 56,0 Dr. Plastik Dietmar
Schmeer
Jan
Uhlig
14,0 6,708 178,09 173,37 177,24 172,65 701,35 4 42,0


Nachdem Stephan Wiesel im Vorjahr nach Platz 11 und mageren 668Rd. doch etwas enttäuscht war, sah man in diesem Jahr sehr glückliche Gesichter. Vor allem Beate grinste über beide Ohren, schließlich landete sie in ihrem Turn deutlich vor ihrem Lieblingsgegner Rüdiger Krieger.

8 57,0 Wiesel Tyres Stephan
Wiesel
Beate
Wiesel
20,0 6,684 172,85 170,01 170,48 170,67 684,01 9 37,0


Im Vorjahr erst auf Siegeskurs und dann mit technischen Problemen zurückgefallen, lief in diesem Jahr der Einsatzwagen nicht so gut. Gerade im letzten Turn baute der Wagen ab was wohl eine Platzierung gekostet hat.
Peter Oberbillig der sonst eigentlich immer ganz vorne dabei ist war aber sehr gelassen, das Rennwochenende war so
schön das ich das verschmerzen kann war seine eindeutige Aussage. Die beiden Trierer werden im Norden so gerne
gesehen das man schon überlegt einen Shuttle Service Trier-Neumünster einzurichten.

7 58,0 No Limits Peter
Oberbillig
Uli
Schumacher
20,0 6,569 172,53 170,65 173,67 168,53 685,38 8 38,0


Letztes Jahr mit dem Nord Concours Juror unterwegs(Platz 10 mit Pit Schwaar) war Team Fumi in diesem Jahr mit dem Süd Juror Roman Moser deutlich erfolgreicher. Da wird es Pit der schon gefleht hat" Ali willst du mich noch" schwer haben,-))) Roman fuhr vor allem einen sauberen ersten Turn, in der Nacht machte sich fehlende Streckenkenntnis bemerkbar.
Ali fühlte sich auf seinem Stammchassis auch deutlich wohler was die Pole Postition deutlich zeigte

6 59,0 Team Fumi Roman
Moser
Ali
Rietz
20,0 6,499 173,60 172,29 174,59 166,17 686,65 7 39,0

Das B-Team schlägt das A-Team, so war das Grinsen aus den Gesichtern der beiden schwer weg zu bekommen,-))
Nils kam direkt aus dem Urlaub und der schien ihm gut getan zu haben. Normal ist Peter(leichte körperliche Probleme)
etwas schneller als Nils, doch Nils hatte bisher nicht immer Top Material zur Verfügung.
Wenn beide im nächsten Jahr Fit sind gehts in richtung Treppchen! Auf jeden fall haben sie sich über den Sieg in der
Verfolgerwertung gefreut, da sind sie natürlich fürs nächste Jahr raus!
5 59,5 Bearing Service Nordspeed Peter
Hanel
Nils
Schröder
19,5 6,595 175,16 172,74 171,16 172,31 691,37 6 40,0

Das Ninja Fellmer schnell ist weiß jedes Kind, die Leitungsexplosion von dem Gerd kann sich keiner erklären???
Liegt es am verlorenen Gewicht? Macht SLP fahren schnell, hat Mc Donalds EPO im Big Mac???
Keine Ahnung auf jeden Fall war es das Team mit den ebenbürdigsten Teamkollegen, beide fuhren jeweils die gleichen
Rundenzahlen so war dem Gerd der den Tag über manchmal etwas schlechtgelaunt schien am ende wieder mit seinem
gutmütigen Grinsen ausgestattet!
4 61,0 PP-Racing Gerd
van de Wiel
Matthias
Fellmer
20,0 6,586 174,48 171,15 174,34 171,89 691,86 5 41,0

Das Ortmann Team hat lange Zeit um den Sieg gekämpft, nach 0,27Rd. Vorsprung im 1.Heat und 1,71Rd Rückstand nach dem 2. Heat konnte der Rückstand vor dem letzten Heat wieder auf 0,65Rd verkürzt werden. Doch der letzte Head wurde spät in der Nacht gestartet, das war für den 15 Jährigen Alexander Ortmann der sicher zu den schnellsten Slotracern in Deutschland gehört zu spät, viel zu spät. Noch nicht richtig wach von seinem Mitternachtsschlaf fuhr er die ersten drei Turns 2/10tel zu langsam und war danach noch zweimal draussen. Dirk Wolf der es im seinem ersten Stint noch ruhig angehen lies, zeigte in seinem Nachtheat eine Top Leistung und ist sicher auch höher einzuschätzen als Alex sein letztjähriger Teamkollege.
Zweimal 2. hintereinander ist für einen jungen Slotracer schon eine Endtäuschung, mal sehen was nächstes Jahr wird.
2 64,0 Ortmann Team Alexander
Ortmann
Dirk
Wolf
17,0 6,504 180,79 174,09 178,56 173,70 707,14 2 47,0


Dieter Jens und Peter Berg harmonierten über das ganze Wochenende sehr gut, mit ihrer immensen Erfahrung und 4
konstanten Durchgängen sicherten sie sich den 3 Platz im Rennen. Beide sind alte Füchse auf dieser Bahn, Dieter gewann 2002 ein DSC Rennen auf der Bahn und Peter besucht dank seines Ferienhauses an der Nordsee regelmäßig den Club in Neumünster. Wer im nächsten Jahr auf Treppchen oder Siegen will muss an den beiden vorbei.

2 64,0

Jens Scale
Racing

Dieter
Jens
Peter
Berg
20,0 6,530 177,29 175,17 175,22 175,38 703,06 3 44,0


Das 5l Rennen gehört nach eigenen Aussagen des Werkschefs zu den Rennen die man nicht gewinnen muss, zuviel Arbeit im Vorfeld des Rennens steht einfach an, so dass die Vorraussetzungen sich entsprechend vorzubereiten und zu konzentrieren eigentlich nicht gegeben sind. Ferner wurde dieses Jahr abermals experimentiert, nach dem Reifendesaster und zwei Stops zum wechseln im Vorjahr wurden nun 18mm breite Pellen montiert und die drei eingesetzten Autos in der Nacht zum Samstag gemeinsam mit dem Felgendreher überarbeitet. Mit Spannung wurde erwartet, wie der Motor mit den 4,5gr schwereren Pneus zurechtkommen würde. Erst im 4. Heat auf den letzten 2 Spuren wurde das Auto langsamer, doch da war gegen den übermüdeten Alex Ortmann der Sack schon zu. Die Erfahrung und die Kondition konnten haben so das Rennen entschieden, zumindest diesmal, wer weiß ob das im nächsten Jahr langt?

1 70,0 Werksteam

Matthias
Parke

Jürgen
Stüdemann
20,0 6,553 180,52 176,07 177,50 176,89 710,98 1 50,0


Die Technik:

In Belgien würde man jetzt Motor Modern Dominates schreiben, doch wir gehen die Sache etwas differenzeirter an.
Getreu der These das für das Rennen eher die Reifenverantwortlich waren aschauen wir uns mal die Quali Zeiten an.
Hier lagen die alle 4 großen Chassis Hersteller dicht beieinander:
Team Fumi:6,499s(Motor Modern)
Ortmann Team: 6,504s(Plafit)
Baltic Racer:6,517s(Slotvasion)
Jens Scale Racing :6,530s(Schöler)

Die Sieger fuhren auf einem Motor Modern MP4, exact das Chassis vom Vorjahr, die 18mm breiten Pellen waren bei Rennbeginn 25,8mm und am
ende 25,3mm groß, übersetzt war der Wagen 12/42, durch das vor dem Motor verbaute Lichtset war das Chassis auf 134gr udn es wurden keine
Gewichstsets oder ähnliches verkauft, die Karosserie wobg incl einem 3,5gr schweren Messingstück 50gr. Im Gegensatz zum Porsche 917
konnte also wenig Trimmgewicht unter die Karosseriehalter gepackt werden.
Da sich vorne sowohl 917er als auch 512er rumschlugen kann man die 5l Klasse wohl als recht ausgeglichen betrachten, dafür das der 917 eine
leichtere Karosserie hat, hat der 512 etwas mehr Radstand.
So gibt es auch keinen Grund das Reglement abzuändern.

Rund um den Track:

-Die prestigeträchtige Familien Wertung sicherte sich die Familie Rietz(346.26), vor den Wiesel´s die mit 343,53Runden läppische 0,02Rd. vor der
Familie Jens landete.

-In der Formel 1 gibt es die Datenauswertung via Laptop und vieler Sensoren, das Werk bestreitet hier neue Wege, mittels Langzeitbelichtung
wird hier die Lage der Fahrzeuge aus dem Omega heraus begutachtet, wie man sieht verliert der linke Wagen durch deutliche Schlenker
wertvolle Tausenstel,-))




-Im Renncenter konnten zahlreiche Zuschauer gezählt werden die zum Teil 300km gefahren sind um sich dieses Rennen anzuschauen

-Was ist der Gau für einen veranstalteten Club??? Wenn Gerd da ist sicher wenn das Essen alle ist, aber es kam noch Schlimmer nach 2 Läufen
der ersten Gruppe fiel der PC aus, alles Dunkel nichts ging, mehr. Zum Glück stand der Spiele PC als Ersatz bereit, Die Software wurde mittels
UMTS aus dem Web gezogen und eine CD vorbereitet, da kam von jan Reimer die rettende Idee, die alte Festplatte in den neuen PC zu stecken!
Das war die Rettung.
Jan Reimer der linke der beidenTotenkopfhemden mit der rettenden Idee.

-Was ist der größte Glücksfall für einen veranstalteten Club??? Sicher wenn Gerd da ist weil er die Catering Kasse füllt, aber es geht noch
besser:
Teilnehmer wie diese, trotz PC Probleme und daraus resultierender Verspätung samt Rennschluss um kurz vor 3 Uhr Nachts, es war kein
meckern zu hören. Dafür ein herzliches Danke schön und einen Sonder Applause!!!!

-Mit über 80 zu stopfenden Mäulern war für das Küchenteam wieder Schwerstarbeit angesagt, der Gradmesser des Erfolges war mal wieder dem
Gerd(schon wieder der Gerd)der nach eigener Aussage satt geworden ist und um 3,13Uhr nicht mehr Mc Donalds angesteuert hat.

-Slotracing verbindet und bildet weiter, mit 6 U16 bei den 62 Startern war die Jugend ausreichend vertreten, dazu noch die zahlreiche
angeschleppte Kids.
Das wurden dann auch Sprachbarrieren gebrochen, am Freitag noch schüchtern brabbelten am Samstag auf einmal 3-4 Pimpfe fröhlich in
Englisch miteinander.

-Der RJ in Action, die Frauen in der Küche wunderten sich über die vielen Grimassen der Fahrer, dieses Foto zeigt die Dynamik des RJ, wer ihn
kennt weiß, dat ghet dat ganze Rennen so,-)))

-Abgeschlossen wurde die Veranstaltung um 3.10Uhr , mit einer netten Nachttombola mit Preisen, von JENS SCALE RACING, Slotracing Werk,
Wiesel Tyres, Felgendreher, Team Fumi.

Tja das wars dann, wenn euch noch was einfällt, ihr wisst ja wofür das Forum gut ist,-))))

Ach so das nächste Jahr!,

Ja da war ja noch was, eigentlich wollten wird das 5l Rennen nicht wieder machen, zweimal ist doch genug oder????

 

Nein war nur Scherz, wir werden die Veranstaltung wie immer analysieren und am Zeitplan rumbasteln, den gerne möchten wir wieder ca. 30
Teams die Chance geben am 5l Rennen 2007 teilzunehmen.
Demnächst gib es mehr Infos!