Hi Jungs,
nun geht auch die NDTSW, die Wiege des
Scaleracings im Norden wieder in die neue, die neunte Saison.
Im Vorbericht geht es diesmal nicht um die Sieger oder
um die Favoriten der neuen Saison sondern um den Auftaktort der neuen Hamburger
Bahn
Vorher aber noch ein wenig Organisatorischen.
Die „Diktatur“ ist vorbei, erstmals seit 9 Jahren
wird nicht M.Parke(hat Bereitschaft) die Veranstaltung leiten sondern R.Krieger.
Außerdem wird es Zeit das mal andere das Heft in die Hand nehmen, vom
Arbeitsaufwand durch diverse Rennen/Serien mal ganz zu schweigen.
Ich hab es zwar bisher 9 Jahre lang Geschafft bei den Rennen gesund, ohne berufliche oder familiärer Termine zu sein, aber das kann sich ja auch mal ändern und dann ist es gut wenn eingearbeiteter Ersatz vor Ort ist!
Dieser Ersatz für den nächsten Samstag wird
Rüdiger Krieger sein der als Kinderloser schon mal die zeitliche Qualifikation
und als Computererprobter DSC Listenführer auch die fachliche Qualifikation
mitbringt.
Soweit kein Arbeitseinsatz anliegt wird er
natürlich (Werks)unterstützt.
Außerdem bekommt natürlich jeder einen Schlag in
den Nacken der meinst die Situation ausnutzen zu können,-))), was ich aber
nicht glaube, denn im Norden fahren nur noch astreine Typen mit!
Rein Anfangszeitentechnisch bleibt alles beim
alten, wie das Alte aussieht könnt ihr bei der NDTSW Ausschreibung aus www.scalerennen-norddeutschland.de nachlesen.
Gefahren wird mit 10,3(Klasse 1) und 11,5V(Klasse
2)
Falls ein Auto noch nicht in der
Homologationsliste drinnen ist kann das auch Samstag nachgeholt werden, wenn
das Fahrzeug denn homologierungsfähig ist.
Freitag findet ein Clubrennen nach NDTSW Reglement
statt, also die geeignete Möglichkeit zu trainieren, schließlich ist die Bahn
neu, somit sind wir auch schon beim Haupthema des Vorberichts, nachfolgend wird
die neue Bahn in Wort und Bild beschrieben.
Fangen wir mit dem Start an, da in HH noch keine
Einzelstromabschaltung montiert ist kann gleich Gas gegeben werden. Die Spuren
haben übrigens die gleichen Farben wie in Kiel
BLAU=2
ROT=4
GRÜN=5

Nach einem kurzen
Gasstoß folgt auch gleich die erste Rechtskurve(180Grad) unter der Brücke
hindurch, zusehen hier der Kurveneingang

Hier kracht es
deutlich weniger als beim alten Start, aber der Fahrer auf gelb sollte schon
rechtzeitig Bremsen,-)))
Ausgangs der Kurve
geht’s dann unter der Brücke wieder hervor und es folgt wieder eine kurze Gerade
die an der Boxengasse vorbei führt. Kameraleute und Feuerwehr sind ebenfalls
vor Ort.

Hier befindet sich
auch ein Wäldchen mit jungen Bäumen auf einer jungen Bahn, nun die Bahn wird
mit der Zeit älter, aber ob die Bäume wohl mitwachsen???

Die Gerade geht an
der Boxengasse vorbei, was die 1/20 Formel Autos dort sollen weiß ich
allerdings auch nicht so genau, es fehlt wie auf so vielen Bahn noch die
Feinabstimmung in der Landschaftsgestaltung.

Dann gibt es wie
schon oben zu sehen eine 180grad Rechtskurve die man besonders innen(Spur Gelb)
leicht zu spät anbremst, hier braucht der Streckenposten recht lange, also
lieber rechtzeitig Bremsen.

Das anschließende
Bergaufstück ist eine Geradekurve die natürlich voll geht

Kritisch wird am
Ende dann das Anbremsen auf der blauen und gelben Spur da der Rechtsknick hier
besonders scharf ist, ebenfalls braucht der Streckenposten hier etwas länger
bis er am Wagen ist, also Vorsicht!
Schon traditionell in Hamburg die SCX Kartons unter der Bahn,-))))

Diese Stelle ist
übrigens eine Korkenzieher Kurve wie dieses Bild verdeutlicht, denn es geht
wieder Bergab

Das Geschlängel
geht dann in eine 180+X Grad rechts die auf Blau und Gelb voll geht

Wer hier abfliegt
kann dann gleich mit dem Mädel Baden gehen

Wer drinnen bleibt
fährt weiter eine kurze Gerade Bergab, besonders am Ausgang der Kurve ist es
etwas holperig

Eingangs der
nächsten Ecke haben sich ein paar Oldtimer Restauratoren angesiedelt.

In der Kurve selbst
braucht man auf Gelb und Blau nur kurz lupfen, auf Grün und Rot muss man
gefühlvoll heraus beschleunigen um nicht zuviel Schwung durch sliden zu
verlieren.
Dann geht es auf
die lange Gerade

Und in eine lange
links die man kurz anbremst um dann wieder voll zu geben

um dann schnell
wieder auf die Bremse zu gehen, denn es folgt die 180Grad Spitzkehre die sich
aber sehr flink durchfahren lässt.
Auf der hier
äußeren grünen Spur scheuert das Heck gerne mal an der Bande längs

Dann geht es
wieder eine lange Kurve zurück die natürlich voll geht, das Auto welches auf
der grünen Innenspur abfliegt muss überarbeitet werden.

Dann landen wir
schon wieder nach 7,0s(Klasse 2) bzw. 7,4s (Klasse 1) bei Start und Ziel.
Wichtig für
schneller Rundenzeiten ist das Späte anbremsen der beiden Kurven nach Start und
Ziel also um langgestreckten Kreisel sozusagen.
Die Dreier Kurve
mit der Korkenzieher Kurve der 180+X und dem links Knick beim Restaurator ist
ziemlich schwer flüssig zu fahren.
Wer ein Auto hat
was hier gut liegt und schnell durchkommt wird eine gute Rundenzeit erreichen
können.
Imminent Wichtig
ist es nach der langen geraden kurz zu lupfen un in der langen links wieder
Vollgas zu geben, die Spitzkehre danach lässt sich gut durchfahren.
So das war viel
Spaß beim Üben.