Rennbericht zum 3. Lauf der Blue Wonder NDTSW 2004/2005 in Flintbek/Kiel

 

Wie immer begann das NDTSW Rennwochenende Freitag ab 18Uhr.
Die Hütte war gut eingeheizt und Sturmtief Dimitri trieb Kanarische Luft in den Norden die sich aufgrund der schnellen Reise nur auf 12 Grad abkühlte. So war schon mal das Klima beim letzten Rennen in den alten Räumen angenehm.

Abends wurde dann gleich eine Flasche vom besten Roten im Weinlager(Küche dritter Schrank oben rechts,-)))) ) geköpft. Leider war kein Korkenzieher zur Hand doch Grillmeister Stapelfeld und „Favorit“ Alifumi hatten wohl Baustellenerfahrung, nicht nur Bierflaschen mit den Zähnen auch Weinflaschen mit Schraube und Zange wissen sie zu öffnen,-))))

 

 

„Favorit“ Alifumi setzte mit hohen 6,2s an diesem Freitag schon mal die ersten Marken für die Klasse 2.

Wie es schien war er sichtlich zufrieden mit dem Auto welches über die Feiertage einen Aufenthalt bei einem bekannten Tuner verbringen durfte.

 

Abends gab es dann noch einen kleine Einführung in den Schliff von Mossgummipneus.
Sogar der bekannte Reifengiesser und hoffentlich bald Inhaber der Domain(www.wieselreifen.de) Stephan Wiesel, der seit Jahren eine von innenkommende Abneigung gegen die Bearbeitung dieses Materials pflegte nahm die Ratschläge an, was seinem M1 sehr zu gute kam,-))))

 

Um 24Uhr ging es für alle in die Heia, bubbu machen!

 

Morgens um 9Uhr ging es dann weiter, nach dem er 6 Brötchen verdrückt hatte legte auch dem Gerd(GV Devil) seine ersten Trainingsrunden zurück.

Im verlauf des Tages wurden die Teilnehmer mit Kuchen, Kaffee, Suppe und Würstchen versorgt, der dank gilt hier der Thekencrew um die Wiesels und Nils Schröder.

Im Vorfeld wurden emsig neue (Werks)Schleifer probiert, anscheinend das neueste Tuningmittel im Norden.

 

M.Geue und J.Breiding diskutieren die neuen Tuningteile

 

Die Wagenabnahme verlief ruhig, einmal zu tief und einmal zu leicht lautete das Ergebnis nach 50 Autos, warum allerdings immer die Kiste von „Bösewicht“ Bob Cramer zu niedrig ist???

 

Das Concours Highlight setzte J.Badenkopf mit seinem Porsche 962C Kurzheck.

20 Points wie bei dem Hamburger schon fast üblich waren das Ergebnis der Arbeit zur Jahreswende

 

Wunderschön auch der seit 3 Jahren in Arbeit befindliche BMW V12 von J.Stüdemann, allerdings wurde die Arbeit um 2Uhr nachts abgebrochen, so fehlte dem wagen noch der Heckflügel.

Dem Rest des Nordens waren die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr anscheinend zu kurz. So war es auch beim Werk der Panoz lässt immer noch auf sich warten.

 

Rennen Klasse 1(a und b)

Bei 25 Startern hatte 50% Org R.Krieger einfaches Spiel 5 5er Gruppen gingen an den Start 2 mit den höheren Fahrzeugen, 3 mit den Flundern.

 

Das erste heiße Duell des Rennens fuhren K.Ossenbrüggen und Michel (Michael Heinecke) aus. Mit den neuen (8tung ?bung) Werkschleifern ausgerüstet pirschte sich Michel immer näher an den Concours Juror Ossenbrüggen heran und konnte ihn dann auch im vorletzten Turn überholen.

Einen Reifenplatzer im rennen Erlebte der Polizist N.Schröder der passender weise den weiß/grünen Oase Mercedes fuhr.

Das Fahrzeug war ein Leihwagen und demzufolge wurde wohl die Wartung vernachlässigt.

Ein Teilnehmer stiftete aber rasch einen Satz seiner Reifen und Schröder konnte die Verfolgung wieder aufnehmen.

 

Bei den schnellen hohen Kisten gab es dann die erste Überraschung.

R.Krieger(5 Gesamt 215,87 BMW 320i/Schöler) landete seinen ersten Klassensieg vor Routnier Badenkopf(7. Gesamt 215,16 BMW 320i/Motor Modern), dritter wurde Bob Cramer alias J.Breiding(13 Gesamt 206,87 Porsche 911GT2/Plafit).

 

In der niedrigen Klasse legte der Resine Druide Wiesel der in der dritten Startergruppe fuhr mit 225,17Rd(BMW M1/Slotvision) eine ziemlich hohe Latte vor, Wiesel fuhr hier je Turn 45 Runden und Zeiten von 6,4-6,5s!!!

Wie es scheint kommen die eingesetzten Reifen seinem Fahrstil ganz gut entgegen.

Die Flache „Top“ Gruppe mit Stüdemann, Rietz(Alifumi), Beyerlein und dem Werk musste sich also ordentlich ranhalten.

Im ersten Turn fuhr Parke ebenfalls 45 Runden, allerdings untersteuerte der Werksreiskocher zweimal auf Gelb in der engen rechts vor Start und Ziel, Stüdemann der ebenfalls zu oft danebenlag war mit 43 Runden schon außerhalb der Wieselschen Schlagweite.

Anscheinend hatte die Bahn in der Zwischenzeit ordentlich Grip aufgebaut.

Im weiteren Verlauf konnte Parke aber die Schlagzahl erhöhen und fuhr zwei Turns mit 46 Runden.

227,57Rd(Nissan R34/Motor Modern) war das Ergebnis der Müh und brachte den Sieg vor Wiesel und Stüdenmann(220,90Rd Ferrari Modena 360/ Motor Modern) der aufgrund seiner Samstag Arbeit das Rennen ohne Training aufnehmen musste.

Die schnellste Runde gelang ebenfalls Parke mit 6,35s

 

Kurz im Anschluss ging es dann weiter mit der Quali für die Klasse 2 der Königsklasse der NDTSW.

Albrecht“Alifumi“ Rietz hatte sich noch darüber beschwert das er im Vorbericht als Favorit genannt wurde.

Doch der Vorberichtsschreiber wusste wohl um das Potential des Toyotas, den Alifumi  erreichte mit 6,16s(Toyota GTone/Motor Modern) die Pole vorm Werk mit 6,18s.

 

Im Rennen musste Gerd van die Wiel abermals einen Getriebeschaden verkraften, wieder mal ging das Ritzel flöten. 24.Platz

 

Wer lesen kann ist Klar im Vorteil müsste sich eigentlich JJ sagen, 24,3mm stand doch als Übersetzung im Vorbericht, über das hektische Fahrverhalten seines Ponozes wundert las er am Getriebe 22mm ab, allerdings erst anch seinem 21.Platz.

 

„Payntor“ Mario Scharre konnte die gute Leistung der letzten Rennen nicht konservieren, so sprang „nur“ der 16. Platz heraus, liegt es vielleicht daran das der Hamburger nur 1,5 Wochen im Monat trainieren kann weil auf der Hamburger Bahn den Rest des Monats „Backe“ drauf ist???

 

Ganz ganz Knapp ging es zwischen N.Schröder und Beate „schulz mit Schulz“ Wiesel aus. Beide mit einem hellgrün/dunkelblauen Leihwagen aus gleicher Werkstatt ausgestattet trennten sich 218.84 zu 218.86, sieg für die Herz Dame gegen den Pik Buben also.

 

Pole Sitter Rietz kam dagegen etwas unter die Räder, vielleicht fehlt hier noch die Abgeklärtheit im Rennen. Zu ungestühm ging er die Sache an(da ist der Junior ja ruhiger,-))) ). Platz 7 sah etwas Mager aus, zumindest aus sicht der Pole, doch bei 25 Teilnehmern kann man schon zufrieden sein.

 

Äusserst zufrieden war auch M.Heinecke, schon der DTM Wagen lief gut, noch besser lief es mit dem anderen Stern.

Auf den 4 Platz kann „Icke“ schon stolz sein, eigentlich kein Grund so zu schauen oder,-)))))

 

Kommen wir zu den Top 3:

 

3. 230,16Rd, J.Stüdemann(BMW V12/Motor Modern)

Für die erste Ausfahrt mit dem noch nicht ganz fertigen Wagen kann der Felgendreher zufrieden sein.

 

2. 232,54Rd, J.Badenkopf(Porsche 962/Plafit)

Der große alte Mann des nordischen Scaleracings,-)))), lässt immer mal wieder zwischendruch sein Können aufblitzen. Das sauschnelle ExcelChassi verwendet er übrigens auch bei den Hamburger SLP Rennen, dann mit anderem motor und anderer(aber auch 962) Karosserie.
1. 235,68Rd ,M.Parke(Porsche 911GT198/ Motor Modern)

Schnellste Runde mit 6,14s und ein erneuter Sieg des Porsche, der hoffentlich bald in Rente geht, alles andere wäre wohl auch eine Überraschung gewesen meinte R.Krieger.

 

Fazit:

Das letzte Rennen an alter Stelle macht schon ein wenig melancholisch.

Es war eien schöne wenn nachher auch enge Zeit an diesem Ort.

1997 war es der optimale Raum für einen kleineren Club.

Der Club, die Rennserien und die Ansprüche wachsen, daher hofft der SRC Kiel im Northland Racecenter(Neumünster) für die Zukunft gut gerüstet zu sein.

Über weiter Baufortschritte wird im Forum berichtet, Eröffnungsrennen wird übrigens die ARD ende April sein.

 

Bei der NDTSW geht es am 5 Februar in Wolfsburg weiter.

Dort wird es dann ja wohl Zeit die Siegesserie des Meisterschaftsführenden zu stoppen!

 

Die Nordgemeinde trifft sich aber schon am 22 Januar in Hude zum DSC-Nord Lauf. Wie man hört haben sich hier zu auch Zahlreiche Starter aus dem Westen angekündigt.

Bis dann

Euer Rasender Reporter

P.S: Auf dem Rückweg gab es dann noch einen kleinen Hagelschauer,-)))