Blue Wonder NDTSW 2004/2005. Das Finale der 9.Saison

 

Die Fakten:

30 Teilnehmer(43 in dieser Saison, 45 im Vorjahr)

Gefahren wurde je 5x4 Minuten

Sieg Nr. 9 und 10. fürs Werk
Der Felgendreher verteidigt trotz Regler defekt Rang 2
Schwarzer Renntag für Co-Org Krieger
Tombola mit Preise von über 1000€
Gelungene Hähnchenkeulen von Geburtstagkind Hans Bär

 

In gewohnter Manier spulten die Organisatoren das Programm Wagenabnahme, Startgeld und Gruppeneinteilung durch, so ging es zügig um 12,30Uhr mit den ersten Rennen los

 

Die Klasse 1:

J.Badenkopf(Bädenhead) in der Gesamtwertung nur 5 Punkte hinter J.Stüdemann(der Felgendreher) startete mit einem CLK in der Klasse 1b(die Hochhäuser), sein Kontrahent in der niedrigen 1a(Die Flundern). So lief es hier auf ein Fernduell um den 2 Gesamtplatz heraus.

Badenkopf sicherte sich den Klassensieg mit 156Rd vor Heinicke(149) und Clubrookie Jahnke(146Rd).

Bädenhead und Heinicke setzten auf Motor Modern Chassis, Jahnke vertraute auf das gute Schöler.
Übler Absturz für den NDTSW Organisator Krieger, sein 320i war noch im Le Mans Challenge Trimm, der Fahrer war wohl noch im Bett und der Regler machte zum Unglück auch noch schlapp. Mit 17 Runden hinter dem Sieger den er in Kiel noch im Griff konnte er nicht zufrieden sein.

 

Mercedes Benz CLK-DTM, bewährtes Fahrzeug in der Hochhausklasse.
Links der CLK von Heinicke, rechts der Werks CLK.

 

Durch den Klassensieg hatte Bädenhead schon mal vorgelegt, ein dritter Platz in der 1a und der Felgendreher dessen Modena zu letzt nicht die gewohnte Performance brachte wäre seinen 2. Platz losgewesen.

Doch der Felgendreher stürmte wie entfesselt los, war 2/10(da sind sie wieder!) Schneller als der Rest des Feldes incl. Werk und Alifumi.

M.Parke(Werk) sah schon sein Traumergebnis mit 10 Siegen in 10 Rennen flöten gehen.

3 Runden war er schon in Front als der Modena immer wieder stehen blieb und der Fahrer sich dafür um so mehr bewegte,-)))

Schleifer nachbiegen brachte nichts, der Regler war’s, als dieser getuscht war, waren aus 3 vor 3 zurück geworden, das war 2 Spuren vor Schluss nicht mehr aufzuholen.

So kam der Werkschef mit dem Nissan der an diesem Tag irgendwie keinen Dampf hatte, doch noch zu Sieg Nummer 9!

Überraschend und verdienter dritter F.Aleith aus Berlin der Alifumi 1,5Rd mit dem neuen 350Z abknöpfte.

 

Die ersten Drei des Rennens:

1

Matthias Parke

Nissan R34/Motor Modern

162,25

2

Jürgen Stüdemann

Ferrari 360 Modena/Motor Modern

160,12

3

Friedjof Aleith

Nissan 350/Motor Modern

158,24

Schnellste Runde:J.Stüdemann 7,041s

 

Klasse 2:

Bädenhead hatte von seinem 5 Punkte Rückstand nun schon 3 abgeknappst, würde er vor dem Felgendreher ins Ziel einlaufen wäre im der zweite Platz sicher.

Vorab die Quali, Nachdem Alifumi hier die letzten beiden Male auf Pole stand war nun mal wieder das Werk in Front, mit 6,69s fast die berühmten 2/10 schneller als der Felgendreher(6,85s)

Die NDTSW Boliden mit ihren schwereren Karosserien sind also etwas schneller als die SLP Fahrzeuge, ein Zeichen dafür das man die Spannung bei den SLP Rennen auf 17V erhöhen sollte???

 

In den Gruppen gab es den einen oder anderen Crash, aber von Schrott wie es ein Forumsuser betitelt hat möchte ich nicht sprechen. Es ist normal wenn auf einer neuen Strecke mit viel Grip die weniger Geübten aus dem Slot rutschen. Meist sind es Kleinteile die leicht wieder zu kleben sind, auch Heckspoiler mit den original Haltern sind schnell ab und fast genau so schnell wieder anzukleben.

Trotz allem und das gilt nicht nur für dieses Rennen wäre es schön wenn einige Teilnehmer etwa vorrausschauender Fahren würden, mit einem Auge kann man ruhig mal ab und an schauen was ein zwei Kurven vor dem eigenen Wagen passiert.

 

In der Klasse 2 beliebt und schnell Porsche 956/962

Wenn Kay noch mal bei seinem den gelben Punkt drauflässt gibt es Mecker,-((((

DerBlaue Punkt gehört aber auf den anderen drauf,-)))

 

Zurück zum Rennen:

Heiß umkämpft war der 7. Platz den letztendlich Mario Scharre mit einem Porsche 962 auf Schöler nur 1,6Rd. trennten ihn von 11. M.Fellmer.

 

Bei Krieger ging der schwarze Tag weiter entnervt nahm er seinen Porsche 962 nach 70 Rd. aus dem Rennen.

 

An der Spitze gab es den heissen Kampf um den 2. Platz und damit auch den 2.Platz in der Gesamtwertung Bädenhead vs. Felgendreher, das Werk war mit seinem Panoz schon entschwunden.

Minutenlang fuhren die beiden nebeneinander her.

Der Felgendreher konnte sich aber zum Schluß etwas absetzen und 0,78Rd vor Bädenhead landen.

 

Und noch mal, die drei auf dem Treppchen:

1

 

Matthias Parke

 

Panoz Roadster LMP

Motor Modern

175,00

 

2

 

Jürgen Stüdemann

 

BMW V12 LM 99

Motor Modern

171,38

 

3

 

Jens Badenkopf

 

Porsche 962 C

Plafit Excel

170,60

 

Schnellste Runde: M.Parke 6,69s

 

Damit konnte der Felgendreher den 2 Gesamtplatz halten während das Werk den 10.Siege im 10 Saisonrennen holt.

 

Souverän verkündete R.Krieger in seiner ersten NDTSW Ansprache die Ergebnis und dankte den Teilnehmern fürs kommen und der Concours Jury(K.Ossenbrüggen und J.Badenkopf) für ihre Arbeit.

 

Die ersten 10 der Saison 2004/2005

1

400

Matthias Parke

2

356

Jürgen Stüdemann

3

351

Jens Badenkopf

4

309

Matthias Fellmer

5

283

Rüdiger Krieger

6

278

Albrecht Rietz

7

264

Michael Heineke

8

254

Frank Beyerlein

8

254

Kay Ossenbrüggen

10

242

Friedjof Aleith

 

Die 4 Siegerwagen der Saison 2004/2005

 

Anschließend ging es zur Tombola, die von den Sponsoren reichhaltig gefüllt wurde, dafür noch mal besten Dank.

 

Die Sponsoren der Blue Wonder NDTSW:

 

„Hauptpreis“ war ein Tamiya Nissan Skyline GTR mit allen Extras, wie Motor Modern Chassis, Monza Vorderreifen, Sakatsu Felgen, Sigma Getriebe, einem Felgendreher Tool, Carbonachsen, Nordspeed Kugellager, Lexanteilen, Werksfahrerfigur und und und.

 

Der Hauptpreis:

 

Als Tombola Glücksfee wurde kurzerhand Tim „Tina“ Turner ausgewählt, jetzt wissen wir warum er sonst immer mit Mütze rumrennt,-))

 

Wird nun nur noch Don King gerufen, Tim Turner mit Org. R.Krieger, beim Lose ziehen.

 

Bei der Preisverleihung gab es also für jeden Reichlich und wer beim nächsten Mal dabei sein will sollte sich schon mal folgenden unbestätigte Termine vormerken:

Blue Wonder NDTSW 2005/2006

1.Lauf 5.11.2005 SRC Northland/Kiel in Neumünster

2.Lauf 3.12.2005 SRC Weser-Ems in Oldenburg

3.Lauf 4.02.2006 SRC Wolfsburg

4. Lauf und Finale SRC Hamburg

Wie ihr seht ist noch der Termin Anfang Januar frei. Momentan gibt es Überlegungen zu diesem Termin einen Lauf in Berlin oder Bad Münder auszutragen.

 

Mal sehen was so kommt

Euer Rasender Reporter

 

Noch ein paar Worte in eigener Sache:

Man soll aufhören wenn es am schönsten ist, und bei 10 Siegen in 10 Rennen kann man nicht mehr erreichen, diese Gedanken schwebten mir durch den Kopf.

Die Familie, der Werksshop, die neuen Clubräume in Neumünster, das alles kostet Zeit.

Doch mein Herz hängt nach 9 Jahren einfach zu sehr an der NDTSW, schließlich hat mit dieser Serie das Scaleracing im Norden erst so richtig durchgestartet.

1996 fing es an, damals starteten noch alle Teilnehmer auf Plafit Inliner Autos, aber nicht weil es die regeln wollten, es gab nichts anderes,-)))

Durch Rüdiger ist mir schon sehr viel Arbeit abgenommen worden, ebenso durch die beiden Concours Juroren Kay und Jens.
Schön wäre es noch jemanden zu finden der sich um die Berichterstattung kümmert, es macht mir zwar Spaß solche Berichte zu erstellen doch es kostet Zeit und hat immer einen unschönen Beigeschmack, da ich ja das eine oder andere mal auch schreiben muss das ich vorne gelandet bin.

Leider haben sich die Nord News aus der NDTSW zurückgezogen.

Aber vielleicht findet sich ja in den zahlreichen Reihen der NDTSW Gemeinde jemand der Lust hat etwas zur Serie beizutragen.

Auch Sportlich bleibt es sicher interessant, so eine Siegesserie kann nicht so einfach wiederholt werden.
Der Felgendreher ist heiß auf Siege, Bädenhead wartet immer listig auf seine Chance. M.Fellmer und die Berliner werden immer Flinker, nicht zu vergessen Alifumi.

Und die anderen schnellen Jungs aus der Republik werden es sicher als Herausforderung sehen weitere Siege des Werks zu verhindern. Auch die Slotvision Jungs geben sich sicher mit ihrem Abschneiden in Hude nicht zufrieden.
So ist also weiterhin für Konkurrenz und Spannung gesorgt.

Dem Gerd ist ja auch noch da,-)))

Um die vielen anderen netten Teilnehmer natürlich auch.

So soviel sportlicher Herausforderung und netten Menschen gibt es also keinen Grund zurückzutreten.

Also auch keinen Grund für Neueinsteiger und Interessierte mal über die Schwelle zu treten und der NDTSW mal einen besuch abzustatten.