6th Annual Northland 500:

Was 2001 beschaulich mit 18 Startern begann wird nun immer größer, mit 38 Teilnehmern wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Besonders erfreulich ist, das immer mehr weitgereiste zum Nordischen Nascar Highlight anreisen.
Neben den schon bekannten und beliebten Schweden, die wir Samstag Abend natürlich ordentlich getröstet haben, gab es gleich ein halbes Dutzend Teilnehmer aus dem tiefsten Süden der Republik.
Franz Ofner, Thomas Lange, Roland Amarell, Michael Wilke, Peter Neumeier und Uwe Frühbauer bekannt aus der Nascar Friendship Serie South wurden von dem Eisenadler am Hamburg Airport ausgeladen.
Dazu gesellte sich auch ein Teilnehmer aus dem WW, Gerhard Radkte.

Die Nascars wurden ausgepackt und ran ging es an den Start, auffällig das die Nascars immer schöner werden, Uwe Frühbauer spannte auch auf der Beifahrerseite seines Dodges ein Netz. Ausserdem war die Elektronikbox auf dem Armaturenbrett verdrahtet.
Der Favorit des Rasenden, allerdings nicht im Rennen eingesetzt:

Hans Chilen baute diesen wunderschön lackierten Dodge mit der Nummer zwei, Atsrein!

Gunnar Horn den „Punisher“

Schon bekannt sind die Star Wars Flotte von F.Aleith(gut gefahren du bist) und die Werks-Viper die wir nicht noch einmal zeigen wollen:

Nielich auch der Monster von Rüdiger Krieger der mal wieder vorbildlich Ergebnisse und Bilder geführt hat, den Link findet ihr am Ende des Berichts:

 

An der Bahn standen die Teilnehmer dann Schlange zum trainieren, auffällig die vielen Ritzelschäden, anscheinend hat der Herstelelr die Materailzusammenstellung geändert, denn es flogen so viele 10er Kunststoffritzel wie noch nie ab. Soweit die Ritzel verfügbar waren rüsteten die Teilnehmer auf Metall um.

Trainingsaction:v.L.:Niclas Lindblom, Sönke Korbach, Gunnar Horn, Thorbjörn Lundquist, Marc Böhlendorf, Manfred Geue(am PC), Jürgen JJ Jahnke, Thorsten "Lemmy" Lemmermeyer, Stefan Waschow(DM eines 1/32er Herstellers), Friedjof Aleith und die Tochter von Thorbjörn Lundquist


Freitag Abend wurde dann flugs ein Trainingsrennen mit 24 Teilnehmern durchgeführt.
Der im Training sehr schnelle Niclas Lindblom musste hier passen, da der Wagen in der Box zur Reparatur stand.
Sehr gut unterwegs war der Sieger der Chris(t)mas Challenge Matthias Fellmer der 0.16Runden hinter der Werks-Viper auf dem 2. Platz landen konnte.
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen also ging das testen fröhlich weiter.
Um 2.30Uhr wurde die fröhliche Runde dann geschlossen,-)))

So war 9Uhr schon recht früh für einige der Teilnehmer und natürlich auch für die Organisatoren.
Die Wartezeit in der Schlange zum training wurde dann mit Fachgesprächen überbrückt.
Hier schein es sogar um Nascar und nicht um Fussbal zu gehen,-)))
v .L.: Roland "easy" Schaeffer, Ralf "Technicus" Möller und Thomas "Thomthom" Schroeter

Eifrig am trainieren der Felgendreher und Thomas "Long" Lange.


38 Autos wurden dann bei der Wagenabnahme vorgeführt, alle ohne Mängel!!!!!
Aufgefüllt um die Trainingsautos gab es dann für die Fotografen ein strammes Feld von über 60 Nascar Boliden!

Jetzt Strom an und wir hätten ein echtes Nascar Rennen mit ordentlich Gelbphasen,-)))

 

Die Teilnehmer rund herum zeigten sich vom Feld beeindruckt:

Wird endlich die Siegesserie des Werks gestoppt war die Frage und wenn ja wer wird der neue Sieger?
Bädenhead, der Felgendreher, König, Krieger, Tohmthom, einer der Friendship Boys aus dem Süden, oder die Schweden als Trost für die Heimreise der WM Mannschaft????
Im Vorfeld wurde mit den schwedischen Teilnehmern schon ein Deal abgemacht, einer von ihnen gewinnt das Nascar Rennen und Deutschland wird Fußball Weltmeister.
Zur Quali war dann schon alles nach Plan, Thorbjörn Lundquist holte mit seinem BP Dodge die Pole vor der Werks Viper, der Mitfavorisierte Niclas Lindblom kam nur in die zweite Startgruppe.

Der schwedische Polesitter:


Weitere Überraschungen bei der Quali waren das schlechte(was aber dem Spaß keinen Abbruch tat) Abschneiden von Fuchs Badenkopf auf dem 15. Startplatz, Friedjof Aleith auf Platz 20 und Thomas Schröter auf Platz 30, aber vielelicht haben die ja wegen der Anfangszeit des Fussball spiels gepokert,-)))
Positiv Matthias Fellmer auf Platz 4 der R.Krieger um eine tausendstel, also 0,001s, deklassierte und der beste Norditaliener Michael Wilke auf dem 9. Rang.

Matthias Fellmer und der "deklassierte" Rüdiger Krieger:

Da es einem Teilnehmer aus dem Süden nicht gelangen "deitsch" zu sprechen, mußten wir notgedrungen ein paar Brocken Bayrisch lernen, das spiegel sich dann ein wenig in den nächsten Überschriften nieder.

Los geht das Spiel, dank der Pole hat Schweden den Ball!

Erste Stoartergruppen
Schon die erste Startergruppe war mit Manfred Geue(fuhr ne langsame Quali um sich auf seine Arbeit als Rennleiter zu konzentrieren) Roland Schäffer, Thomas Lange, Roland Amerell „international“ besetzt.
Roland Schäffer musste leider als erster mit Ritzelschaden an die Box.
Mantred drehte dann beim Rennen auf und fuhr mit 474,20 an die Spitze.
Zwoata wurde der oben beschriebene Roland Amerell(426,76) , dann folgten Thomas „Horch Schätzle“ Lange(405,05) und Roland Schäffer(371,01)

Zwoate Stoartergruppen.
Ralf Möller, Mario Gnichwitz, Jan Reimer, Peter Neumeier
Der Ritzeltot traf hier den Peter Neumeier(444,52), trotzdem konnte er sich noch gegen Ralf Möller(432,14) beim Kampf um den vorletzten Platz in der Gruppe durchsetzen.
Mario „Titan“ Gnichwitz holte sich mit 467,12Rd den Gruppensieg vor dem Rookie Jan Reimer(453,03) aus Haithabu.

Driite Stoartergruppen:
Boris Liebig, Nils Schroeder, Sönke Korbach, Thomas Schröter, David Rietz.
Thomas Schröter(471,45) machte seinem Favoriten Status in dieser Gruppe alle Ehre, es langte aber nicht um den temporär führenden Geue aus der ersten Startgruppe zu gefährden.
Fumi Junior (460,82) hielt sich trotz Ritzelschaden erfolgreich Nils Schröder(456,19) Boris Liebig(451,19) und Sönke Korbach(442,89) vom Leib.

Firte Stoartergruppen:
Uwe Frühbauer, Franz Ofner, Gunnar Horn, Olaf Vermehren, Gerhard Ratke
2-0 für Deutschland nur noch 10 Schweden auf dem Platz, auch so das Rennen, Franz Ofner gibt alles gewinnt die Gruppe mit 473,66 vor Gunnar Horn(471,30) was aber nicht langt um den immer noch führenden Geue einzuholen., danach folgen nach tollen Kampf innerhalb von 1,5Rd Olaf Vermehren(456,97) Gerhard Ratke(455,37) und Uwe Frühbauer(454,85)

Fünfte Stoarterruppen:
Marc Boehlendorf, Mario Scharre, Lars Schäfer, Albrecht Rietz, Friedjof Aleith
Rote Karte für die Schweden, aber nur beim Fussball, auf der Strecke sind sie natürlich dabei,-)))
Allerdings nicht in dieser Gruppe.
Geue ist die Führung los, mit 494,34 schrappt Marc Böhlendorf auch noch knapp an der 500 vorbei, auf Platz 2 Lars Schäfer (487,83) der Alifumi(486,86) knapp hinter sich lassen kann.
Friedjof Aleith erreicht mit 468,88Rd das Zeil während Mario Scharre mit abgerissenem Motorkabel bei 333Rd. die Segel streichen muss.

Wer "Glück" hatte konnte das Spiel verfolgen,-))

Sexte Stoartergruppen:
Jürgen Stüdemann, Gerd van de Wiel, Hans Kihlen, Jürgen Jahnke, Jens Badenkopf
2-0 Endstand für Deutschland, Schweden fährt nach Hause und Hans Kihlen würde auch gerne fahren, leider trifft ihn in dieser Gruppe der Ritzeltot.
Eine Reparaturpause musste auch Jens Badenkopf(431,64) einlegen, nach einem Verbremser ging der Pontiac über die Bande und der hintere Karosseriehalter musste gerichtet werden.
Den Gruppensieg erreichte dem Gerd der aber mit 486,18Rd dem Ergebnis des führenden nicht allzu nahe kam. Ein endtäuschter Jürgen Stüdemann lief mit 482,20Rd ins Ziel ein, dann folgten Jürgen Jahnke(475,85) und Hans Kihlen(431,64)

Siebte Stoartergruppen:
Torsten Lemmermann, Niclas Lindblom, Peter Hanel, Michael Wilke, Stefan Waschow
Der Freitagsschnellste Niclas Lindblom war hier nicht zu halten, mit 498,17Rd. Schrammte er dann auch denkbar knapp an der magischen 500 Runden Marke, dahinter balgten sich Torsten Lemmermann(492,13) und Stefan Waschow(491,16) und den zweiten Platz. Es folgten der beste Norditaliener Michael Wilke(484,12) und Peter Hanel(479,39)

Achte Stoartergruppen:
Torbjörn Lindblom, Matthias Parke, Volker König, Matthias Fellmer, Rüdiger Krieger.
Nun ging es um den Sieg, die Werksviper zeigte sich im Vorfeld nicht so schnell wie der letztjährige Monte Carlo, Dienstag gegen Bädenhead verloren, Fr nur knapp vor Fellmer.
Dank Motortausch lief die Viper nicht nur sicher sondern auch schnell, sie ging vom Start weg in Führung, mit 6,86s wurde die schnellste Rennrunde notiert . Die Führung konnte so ausgebaut werde und auf den letzen beiden Spuren war dann schon ausruhen angesagt, mit 503,12 lief die Viper ins Ziel ein.
Thorbjörn Lundquist(488,86) hatte zunehmend Probleme mit seinem Wagen und fiel im Verlauf des Rennens weiter zurück.
Schade den der Schwedische Dodge lief sehr schnell, leider fehlt dem Fahrer ein wenig training, aber die Schweden haben sich schon nach geeigneten Apartements und Job in NMS umgeschaut
Ninja Fighter Fellmer hatte mit 495,46 nach vorne und hinten Luft.
Die wurde bei Volker König(492,88) und Rüdiger Krieger (492,51) immer dünner, ein wirklich spannendes Duell.

Neinte Gruppen, oh ham mer netta.

Also wieder nix mit einem neuen Sieger, das Werk feierte auf der Heimstrecke den 5 Sieg in Folge.
Mr. Northland Manfred Geue baute abermals einen sehr schönen Pokal, der nun neben dem anderen vieren auf einem Ehrenplatz steht.

Zweiter und mit viel Applaus bedacht Niclas Lindblom, der wohnt übrigens in der Nähe des Polarkreises in Lappland.
Ebenfalls viel Applaus gabe s für den Organisator Manfred Geue, hier haben wir mal beide auf einem Bild.

Wo wir beim Applaus sind, den gab es natürlich auch für die Küchencrew, am freitag waren Küchen Piet Peter Hanel und Sönke Korbach Aktiv, am Renntag wurden die hungrigen und durstigen Slotracer es von diesen beiden Küchenfeen versorgt.
Nochmals applaus die beiden hatten nur am Samstag eine15 stunden Schicht!

Kurz nach Mitternacht war the 6th Annual Northland 500 dann beendet.
Neben den vielen Helfern die in der Woche zuvor aufgeräumt, gekocht und gebacken haben gilt natürlich auch der Dank an die vielen Teilnehmer die immer wieder zum Northland 500 kommen.
Allen voran natürlich die Schweden die nun schon zum 5. male dabei waren, den vielen Teilnehmern aus dem Norden, dem Teilnehmer aus dem Westen udn dem aus der ex-SBZ,-)))
Und natürlich dieses Jahr zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten male der Bayrisch-Fränkischen Nascar Nationalmannschaft!
Servus und Firtie Jungs!

Fazit:
Ich hoffe allen hast gefallen zumindest hatte es am Samstag den Anschein,-)))

Rein technisch wars interessant das die Karosserie die aufgrund ihrer Abmessungen als Chancenlos galt, der Dodge Intrepid, diesmal Pole schnellste Rennrunde und die ersten beiden plätze geholt hat.
Mit endsprechendem Fahrre am Volant waren die verschiedenen Nascar karosserien egal ob Pontiac, Ford, Dodge oder Monet Carlo auch gleich schnell, was zusätzlich zu den vielen Zweikämpfen würde die ausgewogenheit des Reglements spricht, also kein Grund jetzt einen Dodge zu bauen nachdem zuletzt "hektisch" Monte Carlos gebaut wurden,-)))

 

Link zum Gesamtergebnis mit Bildern aller Nascars!