BLUE WONDER

Norddeutsche Touren und Sportwagenmeisterschaft 2006/2007

Veranstaltet vom SRC Hamburg, SRC Northland, SRC Wolfsburg, SRC Ostfriesland und dem SRC Weser-Ems

 

Reglement

12.11.2006

Karosserie

 

Erlaubt sind nur Karosserien aus Hartplastik, GFK oder Resine im Maßstab 1/24 oder 1/25 ab Bj.1975, die im professionellen Motorsport(siehe auch Homologations Liste) eingesetzt wurden. In der Draufsicht muss die Karosserie Räder und Leitkiel vollständig verdecken. Lexanscheiben sind erlaubt.
Die Fahrzeuge sollten Originalgetreu lackiert sein, müssen aber einer zeitgemäßen Lackierung entsprechen.

Da am Tag zwei Rennen gefahren werden, gilt Prinzipiell folgende Aufteilung.

Klasse 1 (GT und Tourenwagen):

Hierzu gehören alle Fahrzeuge der Kategorien GT2, GT3, GTS, DTM, STW, JGTC, ETW und ähnliche

Das Rennen der Klasse 1 wird doppelt gewertet. Das heißt es gibt zwei Sieger in dieser gemeinsam gefahrenen Klasse.

Klasse 1a: Alle Fahrzeuge die niedriger als 47,5mm sind. Klasse 1a-Fahrzeuge haben grundsätzlich einen Heckspoiler (mindestens 3-teilig: Flügel und zwei Endplatten) der mittels Bausatzteilen, Moosgummi und Bausatzteilen oder Verkleidung oder Vollgummiteilen zu befestigen ist.

Klasse 1b: Alle Fahrzeuge deren Karosserie höher als 47,5mm ist, oder aber niedrige Fahrzeuge die besonders schmal bauen. Gemessen wird die Karosseriehöhe ohne Chassis. Modifizierte homologisierte Karosserien können in die Klasse 1a einsortiert werden, wenn sie z.B. durch Verbreiterungen eher einem Klasse 1a – Fahrzeug entsprechen. Gültigkeit hat die auf Seite 3 befindliche Karosserieliste. Im Zweifelsfall entscheidet selbstverständlich die Rennleitung!

Klasse 2 (Prototypen):

Hierzu gehören alle Fahrzeuge der Kategorien, GT1, LMP, WSC, Gr.C, GTP und straßenzugelassene Supersportwagen. Siehe die auf Seite 3 befindliche Karosserieliste.
Klasse 2-Fahrzeuge haben grundsätzlich einen Heckspoiler (mindestens 3-teilig: Flügel und zwei Endplatten) der mittels Bausatzteilen, Moosgummi und Bausatzteilen oder Verkleidung oder Vollgummiteilen zu befestigen ist.

Verbreiterungen der Karosserien sind nicht zulässig (Ausnahme: der Porsche 911 Gt-1 von Tamiya darf vorne verbreitert werden)!

Es muss ein plastischer (3-D) Fahrereinsatz verwendet werden, der alle technischen Aggregate verdeckt

Das Material des Fahrers ist freigestellt, der Fahrerkopf muss jedoch aus Hartplastik/Resine sein.

Fahrwerk

 

Das Chassis ist freigestellt. Empfohlen werden Motor Modern, Plafit, Sakatsu oder Schöler Chassis.

Die Bodenfreiheit muss vor, während und nach dem Rennen mindestens 0,8 mm betragen. Die Spurweite darf in der Klasse 1a max. 83mm, in der Klasse 1b max. 80mm und in der Klasse 2 max.85mm betragen

Motor, Schleifer und Leitkiel

 

Schleifer sowie Leitkiel und Motorkabel sind freigestellt. Zulässig sind der nur Mabuchi Fox 13D, FOX 10, Fox II und der Sakatsu F10. Der Motor darf nicht geöffnet worden sein. Empfohlen wird der Fox II.

Achsen, Lager, Getriebe, Felgen und Reifen

 

Die Hinterreifen müssen aus schwarzem Moosgummi sein. Die Reifenbreite in der Klasse 1 darf 13mm und in der Klasse 2 16mm nicht überschreiten. Die Vorderreifen müssen vorne mindestens 5 mm Auflagefläche haben und schwarz sein. Material ist freigestellt. Der Durchmesser der Reifen sollte ebenfalls dem des Bausatzes entsprechen. Die Felgen sind freigestellt.

Es müssen zum Fahrzeugtyp passende Felgenein- bzw. Aufsätze verwendet werden.

Das Getriebe ist in Material und Übersetzung freigestellt. Achsen(3mm) und Lager sind freigestellt.

Gewicht

 

Das Mindestgewicht des rennfertigen Fahrzeuges muss in jedem Fall 185 Gramm betragen. Fahrzeuge mit Lexanfahrereinsatz, z.B. Carrera, White Point, Betta oder ähnliche bei denen Interieur und Fahrer aus Lexan sind bekommen 10gr. Handicap Gewicht von der Rennleitung in die Karosserie geklebt.

Das Gewicht wird von innen an die höchstmöglich erreichbare Stelle geklebt.

Sonstiges

 

Bei eventuellen Unklarheiten über die Zulässigkeit eines Modells wendet euch bitte an die Organisatoren der Rennserie.

Die Entscheidung über die Zulässigkeit eines Fahrzeuges liegt am Veranstaltungstag bei der Rennleitung.

 

Wie immer gilt:

Was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, ist VERBOTEN!